Pressemitteilungen
16.03.2007
25 Jahre Kinderhilfe, die ankommt
Rote Plakate zum Jubiläum der Frankfurter Kinderhilfestiftung
Frankfurt am Main, 16. März 2007 – Ab heute machen in Frankfurt, Offenbach und im Taunus über 100 leuchtend-rote Plakate auf die Arbeit der Frankfurter Kinderhilfestiftung e.V. aufmerksam. Die Initiative von Bürgern und Unternehmen des Rhein-Main-Gebiets, die 2007 ihr 25. Jubiläum feiert, blickt damit auf weit mehr als 300 Projekte zurück, die seit der Gründung im Jahr 1982 erfolgreich gefördert oder gar initiiert werden konnten.
Fünf verschiedene Plakatmotive mit Botschaften wie „ 7 Jahre raten statt lesen“ sollen zum Nachdenken anregen. Jedes macht mit großen weißen Lettern auf rotem Grund auf ein Projekt aufmerksam, das stellvertretend für einen der fünf Förderschwerpunkte der Kinderhilfestiftung steht. Auf der Website www.kinderhilfestiftung.org erfahren Interessierte, welche Geschichte hinter den einzelnen Botschaften steht.
Von den Plakaten, die zunächst bis Ende April hängen werden, erhofft sich der Vorsitzende der Kinderhilfestiftung e.V., Dr. med. h.c. Dieter Hofmann, Aufmerksamkeit für die Situation hilfebedürftiger Kinder und ihrer Eltern: „Wir stellen immer wieder fest, wie wichtig es ist, kranken und benachteiligten Kindern in unserer Gesellschaft eine Lobby zu verschaffen, denn sie sind im öffentlichen Bewusstsein wenig präsent“, sagt Hofmann. „Den Fokus unserer Arbeit haben wir bewusst auf die Rhein-Main-Region gelegt. Hier können wir am besten sicherstellen, dass unsere Hilfe ankommt und jeder Spenden-Euro in die Projektarbeit fließt. Dies gibt auch den Spendern die Möglichkeit, sich selbst davon zu überzeugen.“
Der Verein konzentriert seine Arbeit darauf, chronisch kranken, körperlich und geistig behinderten sowie misshandelten und vernachlässigten Kindern und deren Familien zu helfen. Die Integration von kranken und gesunden Kindern ist ein weiterer wichtiger – und in Frankfurt deutlich sichtbarer – Förderbereich: In den Stadtteilen Fechenheim und Sachsenhausen realisierte die Kinderhilfestiftung bereits vor einigen Jahren die bundesweit ersten integrativen Spielplätze. Sie ermöglichen behinderten und nichtbehinderten Kindern gemeinsame Spielabenteuer. „Als private Initiative können wir gerade dort helfen, wo Mittel für wichtige medizinische Einrichtungen oder Betreuungsarbeit fehlen und schnelles, unbürokratisches Handeln gefragt ist. So haben wir in den vergangenen 25 Jahren Spenden für zahlreiche Anschaffungen an den Kinderkliniken in Frankfurt und Offenbach bereitgestellt“, sagt Hofmann. Die Kinderhilfestiftung führt jeden Spenden-Euro seinem Zweck zu. Verwaltungsaufgaben des Vereins werden ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und ehrenamtliches Engagement getragen. Das gilt natürlich auch für die Plakataktion zum Jubiläum, die nur durch Spenden und unentgeltlich erbrachte Leistungen von Unternehmen und Privatpersonen aus der Region möglich wurde. Galeria Kaufhof wird die Plakate in der Filiale in Frankfurt an der Hauptwache ab 2. April zeigen und plant in diesem Jahr eine Reihe weiterer Aktionen zugunsten der Kinderhilfestiftung.
Die Plakatmotive und ihre Bedeutung
- 7 Jahre raten statt lesen: Ausstattung von 50 Computer-Arbeitsplätzen für Sehbehinderte an der Hermann-Herzog-Schule in Frankfurt
- 90 Tage tiefe Verzweiflung: Mittel für einen Lift und Aufenthalte in einem Kinderhospiz für ein an Mukoploysaccharidose (MPS) erkranktes Kind
- 52 Wochen warten auf Entspannung: Snoezel-Raum zur Integration von behinderten und nichtbehinderten Kindern in der Kita Arche Noah, Mühlheim
- 5 Jahre Leben in Angst: Bewegungsraum und Yoga-Kurse für misshandelte Kinder in den Frankfurter Frauenhäusern
- 20 Kilometer bis zum Brutkasten: Anschaffung von Transportinkubatoren für den Baby- und Kindernotarztwagen der Kinderkliniken des Universitätsklinikums Frankfurt, der Städtischen Kliniken in Offenbach und Frankfurt-Höchst sowie des Clementine Kinderhospitals in Frankfurt
Der ausführliche Hintergrundbericht zu jedem der Plakatmotive sowie die Plakatmotive stehen unter www.kinderhilfestiftung.org im Bereich Downloads zur Verfügung.
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