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17.03.2008
Intensive Betreuung für Risikoneugeborenen
Kinderhilfestiftung übergibt mobiles Intensivbett

Ein mobiles Intensivbett für Frühchen hat Dr. Dieter W. F. Hofmann, Vorsitzender der Kinderhilfestiftung e.V., der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Frankfurter Universitätsklinikum übergeben. Es dient der Erstversorgung von so genannten Risikoneugeborenen im Perinatalzentrum. Dazu zählen Frühgeburten, Kinder mit Fehlbildungen oder Kinder mit schweren Erkrankungen der Mutter. Durchschnittlich 140 Kinder kommen allein am Frankfurter Universitätsklinikum zu früh zur Welt; bundesweit sind es etwa acht Prozent aller geborenen Kinder. Abhängig davon, in welcher Schwangerschaftswoche sie geboren werden, sind diese Kinder besonderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt und benötigen deshalb eine intensive Betreuung. Das mobile Intensivbett stellt eine wertvolle technische Ergänzung zum Know-how von Frauen- und Kinderärzten dar und sorgt für eine optimale medizinische Hilfe von der ersten Lebensminute an. Das Bett ist mit einem Monitor zur Überwachung lebenswichtiger Funktionen des Neugeborenen sowie einem Beatmungsgerät und einer Wärmetherapielampe ausgestattet. Es lässt sich sowohl im Kreißsaal, als auch im Operationssaal oder auf der neonatologischen Intensivstation eingesetzen. „Das Intensivbett verfügt über alle technischen Voraussetzung, um sehr früh geborene Kinder betreuen zu können– auch die besonders schwierigen Fälle ", erklärt Professor Manfred Kaufmann, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Frankfurter Universitätsklinikums..
Das Perinatalzentrum des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt ist als Zentrum mit der höchsten Versorgungsstufe für Frühgeburten das größte im Rhein-Main-Gebiet.