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04.06.2008
Keine Angst vor weißen Kitteln
Kinderhilfestiftung unterstützt 1. Teddybärenkrankenhaus in Frankfurt

Ein Krankenhaus für Plüschtierpatienten? Ganz richtig: am Universitätsklinikum Frankfurt am Main wird am 5. und 6. Juni 2008 ein so genanntes Teddybärenkrankenhaus eingerichtet. Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren können dort ihre kleinen Schützlinge von 40 speziell geschulten Teddydocs (Medizinstudenten) „behandeln“ lassen. Mehr als 600 Kinder aus Frankfurter Kindertageseinrichtungen werden erwartet. Idee des Projekts ist, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten und vorm Krankenhaus zu nehmen. Im Teddybärenkrankenhaus können sie die Krankenhaussituation erleben, ohne selbst als Patient oder Patientin betroffen zu sein. Denn es geht um die von ihnen erdachte Krankengeschichte ihres Kuscheltiers. Anschließend haben sie mit Hilfe von Spielen und Malen die Möglichkeit, ihre Eindrücke zu verarbeiten. Seinen Ursprung hat diese Idee in Schweden, die aufgrund der positiven Resonanz in vielen Ländern Europas Verbreitung fand. Während das Teddybärenkrankenhaus in Deutschland bereits seit 1999 an zahlreichen Orten stattfindet, feiert es in Frankfurt in diesem Jahr seine Premiere. Die Kinderhilfestiftung unterstützt die Initiative der Medizinstudenten. Sie hat bei den organisatorischen Vorbereitungen geholfen und sorgt dafür, dass sich die kleinen Besucher nach ihrem Besuch beim Teddydoc mit Getränken erfrischen und einem Imbiss stärken können.