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01.01.1970
Lebensretter für Frühgeborene

Frankfurt am Main, 30. Januar 2009 - Ein neues Beatmungsgerät hat die Kinderintensivstation der Städtischen Kliniken Frankfurt a. M. – Höchst seit etwas mehr als einem Monat im Einsatz. Es kommt in erster Linie den sogenannten Frühchen zugute. „Denn“, wie PD Dr. Lothar Schrod, Chefarzt für Kinder- und Jugendmedizin an der Höchster Klinik erläutert, „kleine Frühgeborene, insbesondere die mit einem Geburtsgewicht unter 1.000 Gramm, entwickeln nach ihrer Geburt sehr häufig ein Atemnotsyndrom, weshalb sie künstliche beatmet werden müssen. Früher geschah diese Beatmung mittels eines Schlauchs, der in die Lunge eingeführt wurde.“ Die Folge seien aber Verletzungen der zarten Lungenstrukturen gewesen, was zu bleibenden Schäden geführt habe. Deshalb arbeite das neue Gerät mit einer Nasenmaske, die es den Frühchen erlaube, unter Erhalt der Eigenatmung die Entwicklung eines Atemnotsyndroms und eine chronische Lungenschädigung zu vermeiden.

10.000 Euro kostet das Gerät. Es wurde finanziert durch Spenden der Kinderhilfestiftung. Davon kamen 4.500 Euro von Prof. Walter und Ursula Weiss aus Oberursel.

Siehe hierzu auch Presseresonanz