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Tabaluga

Tabaluga  

Projekt:
Bundesweit erster integrativer Spielplatz im Heinrich-Kraft-Park, Frankfurt am Main – Fechenheim

Realisiert am:
25. April 1996

Idee:

Mit "Tabaluga" hat die Kinderhilfestiftung ein – seinerzeit in Deutschland einmaliges – Spielparadies für behinderte und nichtbehinderte Kinder realisiert. Nach dem Motto "Integration statt Ausgrenzung" entstand erstmals ein Spielplatz, der chronisch kranken und gesunden Kindern einen Ort für gemeinsame Spielabenteuer bietet. Bei der Entwicklung von Tabaluga haben die Gestalter mit blinden, körperbehinderten und rollstuhlfahrenden Kindern zusammengearbeitet. Daraus sind viele interessante Spielideen entstanden, die den Kindern – ganz gleich ob behindert oder nicht – neue Herausforderungen und Wahrnehmungserlebnisse ermöglichen.

Bereits ein Jahr später hat die Kinderhilfestiftung mit dem Josef-Buchmann-Spielplatz den zweiten Spielplatz dieser Art eröffnet und setzt damit ihr Engagement für die Integration von kranken und gesunden Kindern fort.

Beschreibung:

Alle Kinder kommen auf ihre Kosten ganz gleich welche Neigungen und Fähigkeiten sie haben – Tabaluga lädt zum Entdecken und Spielen ein:

Schaukeln – Schwingen – Fliegen

Mehrere Kinder können gleichzeitig – aktiv oder passiv – wie auf einem fliegenden Teppich dahingleiten.

Klang & Ton

Ob Erdxylophon, Hüpfklavier oder Pfeifenwippe – schon die Namen der Klanginstrumente deuten an, dass Kinder hier mit ihren Füßen oder ihrem Rollstuhl miteinander musizieren können.

Klettern – Rutschen – Hüpfen

Alle Bereiche sind auf mindestens einem rollstuhlgerechten Weg mit maximal sechs Prozent Steigung zu erreichen. Zudem gibt es zahlreiche alternative Wege und Schwierigkeitsgrade, wie steilere Rampen, Leitern oder Netze, so dass Kinder dort unterschiedliche Herausforderungen finden. Zentrum von Tabaluga und zugleich Ausgangspunkt für Erkundungen ist das Hochplateau mit Röhrenrutsche und Trampolin.

Sand

Baggerfahrer im "eigenen" Sandkastenreich – aus das ist möglich im Tabalugaland. Sogar schwerstbehinderte Kinder können mittels spezieller Liegekeile körperlich im Sand spielen und dabei ihren Kopf und ihre Arme frei bewegen, ohne direkt im Sand zu liegen.

Laufen – Drehen – Wippen

Auf der Dreier-Federwippe lässt es sich nicht nur trefflich wippen, sondern auch sitzend oder liegend am Geschehen teilnehmen.

Sitzen – Ruhen – Wahrnehmen

Genug herumgetollt? Im sogenannten Weidenrutendorf können sich Kinder in Ruhe auf Bänken, interessanten Steinen und Sitzskulpturen niederlassen. Das kleine Dorf wird umrahmt von einem Riechgarten mit verschiedenen spannenden Pflanzen.

Spenden / Förderer:

Die Kinderhilfestiftung ist Initiator und Hauptförderer des Projekts. Die Spendensumme in Höhe von 600.000 DM stammt von Sponsoren, wie der Unternehmensgruppe Tengelmann und der Anzeigenzeitung Blitz-Tip. Der Sänger Peter Maffay hat den Erlös eines Benefizkonzerts – 100.000 DM – gespendet.

Lageplan / Öffnungszeiten:

Vilbeler Landstraße, Frankfurt-Fechenheim
Straßenbahn Linie 11 und 12, Haltestelle: Mainkur Bahnhof
Bus Linie 90, Haltestelle: Biersteiner Graben
Ganzjährig geöffnet